Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Okt
08

„Meet Europe – Trefft Europa“-Internet-basiertes Planspiel in der Fachoberschule Wirtschaft

DIEPHOLZ (mp)   „Meet Europe – Trefft Europa“ lautet der Titel des Internet-basierten Planspiels der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), das derzeit an 15 Schulen Niedersachsens durchgeführt wird. Dabei schlüpfen Schulklassen in die Rollen von europäischen Institutionen, EU-Mitgliedsländern oder Beitrittskandidaten.Auch das Berufsbildungszentrum (BBZ) Diepholz befindet sich mit zwei Klassen der Fachoberschule Wirtschaft Klasse 12 unter den Teilnehmern.
Am Mittwoch, 6. Oktober, stellten sich die Referenten der FES den beiden Teilnehmerklassen vor. Sarah Andreas, Sven Seidel, Christof Lauer und Dirk Thielsch übermittelten den Schülern die Grundinformationen zum Planspiel „Europa“ und präsentierten die besetzbaren Rollen. Das BBZ ist nun stolzer Vertreter der EU-Mitgliedsländer Estland und Schweden.


Unter dem Stern der Wirtschaft müssen sich die „Europaforscher“ ab sofort in die Lage ihrer Nation versetzen, Staatsoberhäupter und Minister wählen und innerhalb von vier Schwerpunktthemen Lösungswege finden und Entscheidungen treffen. Die Frage- und Problemstellungen, denen es entgegen zu treten gilt, sind:
„Wie sichern wir angesichts der globalen Ressourcenknappheit die Energieversorgung?“, „Was können wir zur Verbesserung der Klima- und Umweltpolitik der EU beitragen?“, „Können wir das europäische Sozialstaatsmodell zur Bekämpfung der Armut weiterentwickeln?“, „Wie gehen wir mit der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise um?“.
Ob sich die Schüler an die tatsächliche Linie der jeweiligen Wirtschaftspolitik des zugeteilten Landes halten, steht ihnen frei. Lediglich die grundsätzlichen Gegebenheiten und Lebensbedingungen müssen beachtet werden und bleiben ausschlaggebend für jegliche Handlungen.
Im Politikunterricht werden sich die Schüler und Schülerinnen zusammen mit ihrer Lehrerin Marietta Dalinghaus, die das Projekt an der BBZ betreut, dieser anspruchsvollen Aufgabe widmen und an festgelegten Terminen Kontakt via Chatroom zu den anderen Teilnehmerschulen aufnehmen, diskutieren und gemeinsam Lösungen und Einigungen finden. Pro Land tippt eine Stimme auf der Tastatur, ergo werden für die BBZ zwei Landesverantwortliche vor dem Bildschirm sitzen und die Ideen ihrer Gruppen in die Diskussion einbringen.


Knapp zwei Monate stehen zur Verfügung bis am Freitag, 3. Dezember, die Abschlussbesprechung und -präsentation in Hannover stattfindet.
Diese Wirtschaftssimulation findet insgesamt zum achten und niedersachsenweit zum dritten Mal statt. Ihr Ziel ist es, die Schüler und Schülerinnen in eigenverantwortlicher Arbeit zu schulen und in ihnen die Motivation zu wecken, sich dem Thema „Wirtschaft in Europa“ zu nähern, während die Lehrer – anders als gewohnt – eher die Rolle des Betrachters einnehmen.
(Artikel aus dem Diepholzer Kreisblatt)

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