Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Jun
25

418 Menschen lassen sich als mögliche Stammzellenspender registrieren

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 der Fachoberschule Wirtschaft des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup, Schulort Sulingen, veranstalteten am 09. Juni 2015 im Stadttheater in Diepholz und am 10. Juni 2015 im Theater der Stadt Sulingen eine Typisierungsaktion, die für Schüler kostenlos war. An beiden Tagen haben sich insgesamt 418 Menschen typisieren und registrieren lassen.
Die DKMS ist eine Spendenorganisation, die 1991 gegründet wurde. Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie, darunter viele Kinder und Jugendliche. Bezogen auf alle Blutkrebs-Erkrankungen vergehen sogar nur 16 Minuten zwischen zwei Diagnosen. Viele dieser Patienten können nur durch eine Stammzelltransplantation gerettet werden. Die DKMS hat sich zum Ziel gesetzt, für alle Patienten den passenden Stammzellspender zu finden.
Diese Typisierungsaktion ist der Abschluss von insgesamt vier Benefiz-Veranstaltungen, die die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projektunterrichtes zu Gunsten der DKMS selbstständig planten und durchführten und am Ende evaluierten. Die Schülerinnen und Schüler sammelten mit ihren selbstgewählten Aktionen bzw. Projekten Spenden für die DKMS.

Die Verantwortlichen der Typisierungsaktion waren Maria Ahlers, Curtis Däsler, Thomas Tegeler und Sabrina Siemers. Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler unterstützen sie dabei tatkräftig und halfen bei der Registrierung von 418 möglichen Stammzellenspendern. DKMS-Mitarbeiter Martin Quarg sagte dazu: „Das sind beachtliche Zahlen“,  und zeigte sich  begeistert von der Teilnahme und vom Organisationstalent der Schülerinnen und Schüler des Berufsbildungszentrums.
Die von den Lehrkräften Dieter Böske und Nicole Kracke betreuten Projekte dienen dazu die Schüler mit  den Grundsätzen des Projektmanagements vertraut zu machen, Kenntnisse, die in einem späteren Studium durchaus Verwendung finden können. Die Schüler lernen dabei auch, mit kleinen Rückschlägen umgehen zu können – und die Arbeit unter Druck ertragen zu können. Dennoch haben uns die Schüler versichert: „Es hat uns auch großen Spaß gemacht und wir haben alle gut zusammen gearbeitet.“ Herr Böske stellte dazu fest, dass alle Schülerinnen und Schüler tolle Arbeit geleistet haben.

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