Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Apr
01

Auszubildende zu Gast bei „Mars“ in Verden

Im Rahmen des Lernfeldes „Bedarfsgerecht Füttern und Tränken“ besichtigten die Auszubildenden im Ausbildungsberuf Tierpfleger – Fachrichtung Tierheim/Tierpension – des Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup, Schulort Sulingen,  den Futtermittelkonzern „Mars“. Nach einer ausführlichen Präsentation der geschichtlichen Entwicklung des amerikanischen Konzerns und umfangreichen Informationen zur adäquaten Tierernährung, durften die Auszubildenden den Blick hinter die Kulissen werfen.

Besonders interessant für die Auszubildenden war natürlich die Herstellung der verschiedenen Futtermittel in den riesigen Produktionshallen. Hautnah erlebten sie während des Rundganges die Bedeutung und Umsetzung des bisher als trocken empfundenen Unterrichtsstoffes. Nun leuchtete auch dem letzten Gast ein, dass Kenntnisse zu Inhalts- und Wirkstoffen sowie die Bedeutung des Futterwertes unerlässlich sind für eine bedarfsgerechte Fütterung mit quali-tativ hochwertiger Tiernahrung.

Zukünftig wird es den Auszubildenden noch leichter fallen abzuwägen, ob das ihnen zur Verfügung stehende Futtermittel eine Fütterung zulässt mit dem Ziel, Tiere in allen Leistungsstadien art- und bedarfsgerecht zu füttern und zu tränken.

Als weiteres Aha-Erlebnis stellten sie fest, dass die im Rahmen des schulischen Theorieunterrichtes vermittelten Lerninhalte über Arbeitssicherheit und Hygiene bei Mars erste Priorität haben. Ohne spezielle „Verkleidung“ betritt kein Besucher die Werkshallen.

Aus dem sog. Pet-Center war die Gruppe nur schwer loszueisen. Hier werden die verschiedenen Futtermittel in Bezug auf Akzeptanz und Verträglichkeit von vierbeinigen Mitarbeitern, ca. 65 Hunden und 120 Katzen, getestet. Im Vordergrund steht an dieser Stelle das Wohlergehen der Tiere, welche bewusst als Mitarbeiter angesehen werden. So wie nicht alle Menschen für jeden Beruf geeignet sind, so eignen sich auch nicht alle Tiere für diesen „Job“: Ein „Vielfraß“ zum Beispiel ist nicht wählerisch genug für die hohen Ansprüche an das Futter der Weltfirma Mars.

Etwa 3 Jahre lang „arbeiten“ die Tiere bei „Mars“, bevor sie anschließend in liebevolle „Hände“ vermittelt werden. Für viele dieser Tiere haben Betriebs-angehörige eine Patenschaft übernommen; während der Pausen aber auch in der Freizeit kümmern sich die zweibeinigen Mitarbeiter um ihre vierbeinigen Kollegen.

Ermöglicht wurde diese Besichtigung durch die Fachlehrerin Frau Dr. Bollmann Lingens, die ihre Verbindungen nutzt, um in jedem Jahr aufs Neue diese Exkursion möglich zu machen.

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