Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Sep
25

Blutspende in Diepholz war ein voller Erfolg

Der öffentliche Aktionstag stand ganz unter dem von den Schülerinnen gewählten Motto: „Du und wir sind die Blutspende“.
Den kleinen Einstich wagen und damit etwas Wichtiges leisten – das war am vergangenen Donnerstag Realität am Berufsbildungszentrum (BBZ) Dr. Jürgen Ulderup in Diepholz. Die Auszubildenden zur Medizinischen Fachangestellten im zweiten Ausbildungsjahr organisierten den reibungslosen Ablauf der jährlich stattfindenden Blutspendenaktion und Stammzellentypisierung in Kooperation mit zwei über die Jahre bewährten Partnern: dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Deutschen Stammzellspender Datei (DSD). Insgesamt kamen 83 Blutspender, dies waren Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte aus dem Kollegium sowie Diepholzer Bürgerinnen und Bürger. Unter diesen Blutspendern waren 59 Erstspender. „Blutspender werden immer gebraucht. Gerade junge Menschen gehen eher selten zur Blutspende“, sagt Oliver Grund-Blanken, Teamleiter des DRK-Blutspendeteams Niedersachsen. Besonders lobte er das Engagement der 22 Schülerinnen, welche nach kurzer Einarbeitung eigenständig die Computer-gestützte Anmeldung vornahmen, den Ruheraum liebevoll gestalteten und zusammen mit dem DRK als Ansprechpartner für alle Spenderinnen und Spender den gesamten Aktionstag über da waren.

Sabrina Person (Schülerin), Theresa Barsch (DSD) und Herr Klemm (DRK, v.r.n.l.) begleiten die Spenderinnen und Spender bei der Anmeldung.

Sabrina Person (Schülerin), Theresa Barsch (DSD) und Herr Klemm (DRK, v.r.n.l.) begleiten die Spenderinnen und Spender bei der Anmeldung.

Die für die Organisation des Blutspendetages verantwortliche Fachlehrerin Dana Heiber-Eiberg bereitete das große Thema Blutspende und Stammzellentypisierung im Unterricht intensiv vor, sodass die Fragen der Spenderinnen und Spender – aber auch von zahlreichen Interessenten – durch die Schülerinnen kompetent beantwortet wurden. Selbst auf ganz persönliche Fragen wie unter anderem, ab wann die Blutspende nach einer Tätowierung oder einem Auslandsaufenthalt möglich wäre, konnten die Schülerinnen fachkundig antworten.
Auch der kommissarisch stellvertreten-de Schulleiter Friedel Duwenhorst lobte den unermüdlichen Einsatz und die tolle Organisation und Durchführung durch die Schülerinnen. Gerade die Betreuung der Spenderinnen und Spender durch die stets freundlichen und fleißigen Schülerinnen in allen Räumen war vorbildlich.
Und nicht nur das war vorbildlich: unter den organisierenden Schülerinnen gab es eine große Bereitschaft zur Blutspende, die unter den volljährigen Schülerinnen gleich in die Tat umgesetzt wurde.
Neben einer Auswahl von asiatisch wohlschmeckenden Spezialitäten gab es für alle Spenderinnen und Spender ein großes Kuchenbuffet zur Stärkung. Diese Kuchen wurden von den Schülerinnen in Eigenleistung und in deren Freizeit selbst gebackenen. Ein informatives Blutspenden-Quiz mit selbst er-stellten Fragen und tollen, vom DRK gestifteten, Preisen rundeten den gelungen Aktionstag ab.

Laura Park und Irena Bakšiev (v.l.n.r.) freuten sich mit den zahlreichen Kandidaten des Gewinnspiels.

Laura Park und Irena Bakšiev (v.l.n.r.) freuten sich mit den zahlreichen Kandidaten des Gewinnspiels.

Gerade während des Quizes kam es zwischen den Spenderinnen und Spendern und den Schülerinnen zu interessanten Gesprächen.
Theresa Barsch, Referentin von DSD, betonte die Notwendigkeit der Stammzellentypisierung, welche ab 17 Jahren möglich ist. Besonders häufig sind Kinder Empfänger von Stammzellenspenden. „Von 20.600 Kindern, die 2012 wegen einer Krebserkrankung vollstationär in Deutschland behandelt wurden, waren 7.400 wegen einer Leukämie in Behandlung. 80 Prozent der erfolgreichen Stammzellentransplantationen stammen von jungen Erwachsenen,“ verdeutlichte Barsch die Wichtigkeit der Suche nach den „genetischen Zwillingen“. Das BBZ ist seit vergangenem Jahr ein Kooperationspartner vom DSD. Neben pädagogisch vorbereiteten Unterrichtsmaterialien können auch die Referenten vom DSD persönlich den Unterricht bereichern.
„Zwei wichtige Aktionen an einem Tag, das ist wirklich ein tolles Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler sowie die Gesellschaft,“ so Heiber-Eiberg, „denn: du und wir sind die Blutspende.“

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