Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Mrz
04

Delegation aus Weißrussland zu Besuch im Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup in Sulingen

Auf ihrer Reise durch Deutschland machte am vergangenen Dienstag eine Delegation aus fünf Lehrkräften bzw. Dozenten aus Weißrussland zusammen mit ihrer Dolmetscherin  Station in Sulingen. Ziel der Fahrt war eine möglichst umfassende Information über das vielfältige Bildungswesen in Deutschland.Kontakte zur Deula, wo die Gruppe auch untergebracht wurde, waren schnell geknüpft. Der ehemalige Fachschüler der Agrarwirtschaft und jetzige Deula-Mitarbeiter Hennes Reuter, dem die Betreuung der Gäste anvertraut war, initiierte den Besuch am Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup am Standort Sulingen.

Im Vorfeld hatten die aufgeschlossenen und interessierten Gäste das Prinzip der Berufsausbildung im dualen System kennen gelernt. Vom Besuch einer berufsbildenden Schule erhofften sie nun die praktische Umsetzung erleben zu dürfen. Laut Aussage der Teilnehmer wurden ihre Erwartungen voll erfüllt.

Nach der Vorstellung des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup und einer allgemeinen Einführung in die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten insbesondere des Berufsfeldes Agrarwirtschaft führten Fachlehrer Johann Bodenstab und Abteilungsleiterin Helga Müller die Gäste durch die Räumlichkeiten am Standort Sulingen.

Von der technischen Ausstattung in den Berufsfeldern Bau- und Holztechnik waren die Gäste aus Weißrussland ebenso beeindruckt wie von den Inhalten der dreijährigen Ausbildung zur Altenpflegerin / zum Altenpfleger.

Im Unterricht des dritten Ausbildungsjahres der Ausbildung zur Landwirtin / zum Landwirt waren die Teilnehmer gefordert: Die deutschen Auszubildenden stellten zahlreiche interessierte Fragen zur landwirtschaftlichen Berufsaus- und Weiterbildung in Weißrussland.

In gemütlicher Kaffeerunde wurden die Gespräche fortgesetzt.

Viel zu schnell verging die zur Verfügung stehende Zeit. Aufgrund der zeitaufwendigen Übersetzung der Gesprächsinhalte in die Muttersprache der Gäste blieb sicherlich so manche Frage unbeantwortet. Aber unterstützt durch die Möglichkeiten der neuen Technologien wird der Kontakt nicht abbrechen. Emails ermöglichen Frau Müller die Unterstützung der ausländischen Kolleginnen und Kollegen mit weiterem Informationsmaterial.

Mit zahlreichen Bildmaterialien aus der Heimat als Gastgeschenk bedankten sich die Teilnehmer bei den Organisatoren und äußerten den Wunsch nach einem Gegenbesuch in „Belarus“.

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