Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Apr
11

„Die Welt steht Kopf“

Ein Projekt der Klasse FOG12 des BBZ Dr. Jürgen Ulderup angeregt durch den Künstler Gerd Müller aus Petershagen.

Im Rahmen der Erweiterung des Skulpturenpfades „Die Sicht 2“ ist der Projektpate Ulrich Halfpap auf der Suche nach einer Gruppe, die im Sinne des Agenda-21-Gedankens an der Umsetzung der Idee des Künstlers Gerd Müller aus Petershagen interessiert ist, an die Berufsschullehrerin Monika Windels des Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup herangetreten. Es folgte daraus ein Treffen mit dem Künstler und der Klasse 12 der Fachoberschule Gestaltung. Ein gemeinsames Brainstorming zu dem von Herrn Müller vorgegebenen Thema soziale Netzwerke mit dem Titel „Die Welt steht Kopf“ ergab folgende Aspekte:
– Menschen: Flüchtlinge, Wanderungen, Veränderung der Lebensbedingungen durch Medien, Roboter, neue Jobs, neues unüberschaubares Kaufverhalten (Dark Net), Profit, Sicherheit/Unsicherheit
– Verlässlichkeit, Werte?
– Nachhaltigkeit/Umwelt: Ernährung, Gentechnik, Landrodungen, Medizin, Tiere, Müll
Herr Müller stellte der Klasse aus Metallplatten ausgeschnittene Figuren vor, die in die Werke eingebaut werden sollten. Das Objekt der Gestaltung ist die Unterführung der B51 am Sportparadies in Diepholz.

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Zur Vorbereitung der Arbeit an der Skulptur „Die Welt steht Kopf“ für Herrn Müller standen Recherche und Referate zu folgenden Themen auf dem Plan:
– Analyse von Skulpturen (Definition, Vorgehensweise, Beispiele)
– Historische Entwicklung des Internets / WWW
– Soziale Netzwerke (Definition, Entwicklung, Beispiele)
– Chancen und Gefahren
Diese Informationen wurden benötigt, um die Themen „soziale Netzwerke“ und „Skulptur“ umfassend zu bearbeiten, so dass sich daraus Ideen unter dem Titel „Die Welt steht Kopf“ entwickeln ließen. Es sollte mit verschiedenen Methoden der Ideenfindung experimentiert werden, wie z. B. die Walt Disney Methode, die A-B-C Methode oder Advocatus Diaboli. Rechtliche Grundlagen wie das Urheberrecht waren zu beachten.
Es wurden, nach dem Durchlaufen des kreativen Prozesses, Modelle gebaut. In einer Projektmappe wurde dieser Prozess sowie die Themen wie „Farbe und Form“, goldener Schnitt, Figur-Grundverhältnis, Bedingungen der Umsetzung, Intention und vieles mehr dokumentiert, erläutert und begründet.
Letztendlich stand die Vorbereitung der Präsentation vor dem Künstler, dem Projektpaten mit der Arbeitsgruppe des Skulpturenpfades sowie der Vorsitzenden des Agenda-Vereines an. Dazu wurde der Ablauf der Veranstaltung im Klassenverband geplant sowie eine Power Point Präsentation von den Schülern erarbeitet, in der die Ergebnisse der Projektarbeit dargestellt wurden. Anschließend fand eine lebhafte und erwünschte Diskussion mit dem Künstler und dem Publikum statt. Der Vertreter des Straßenbauamtes gab zu bedenken, dass keine Bohrungen und das Bekleben der Wand erwünscht sind, da dies das Baumaterial beschädigen könnte. Somit wurde die eine oder andere Idee bestätigt oder musste neu beleuchtet wurden.

An einem weiteren Treffen wurden Aufgaben verteilt, wie zum Beispiel Kontakt mit Maler aufnehmen, um Informationen zu eventuell notwendigen Vorarbeiten zu erhalten. Außerdem müssen mögliche Sponsoren aufgesucht werden.

Die Hoffnung, dieses Projekt noch zu Ende führen zu können, hält sich hartnäckig. Damit wäre eine weitere Perle im Skulpturenpfad eingefädelt.

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