Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Jan
30

Drei Lehrkräfte, die das Bild der Schule nachhaltig geprägt haben, gehen in den Ruhestand

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Schulort Diepholz des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup überreichte Schulleiterin Birgitt Kathmann den Lehrkräften Dietlind Oldewage-Strathmann, Wilfried (Willi) Bier und Hans-Hermann Göbbert die Versetzungsurkunden in den Ruhestand. Kathmann ging in ihrer Ansprache auf die vielseitigen Verdienste ihrer äußerst engagierten, emphatischen Kollegin und Kollegen, die das Bild der Schule nachhaltig geprägt haben,   ein und wünschte den Jungpensionären für den Ruhestand alles Gute. Den besten Wünschen für die Zukunft schloss sich der stellvertretende Schulleiter Heinrich Dahlskamp an. Die hohe Akzeptanz und Wertschätzung, die alle drei Lehrkräfte in der Schule genießen, wurde deutlich in den Dankesworten und Gesangsbeiträgen der Kolleginnen und Kollegen.

Dietlind Oldewage-Strathmann wurde in Diepholz geboren. Nach der Ausbildung zur Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft war sie fünf Jahre als Ausbilderin in der ländlichen Hauswirtschaft  tätig, bevor sie im Jahr 1983 zunächst im Angestelltenverhältnis, später im Beamtenverhältnis, ihren Dienst an der BBS Diepholz (heute Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup) in Diepholz antrat. Frau Oldewage-Strathmann wurde in fast allen Bereichen des Berufsfeldes „Ernährung und Hauswirtschaft“ sowohl am Schulort Diepholz als auch am Schulort Sulingen eingesetzt. So unterrichtete sie  in Berufsvorbereitungsklassen, in der Berufsfachschule und in den Klassen 11 und 12 der Fachoberschule Gesundheit. Besonders engagiert hat sie sich in der Berufsfachschule „Sozialpflege“ (heute Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege, Schwerpunkt „Persönliche Assistenz“), in der sie nicht nur unterrichtete, sondern auch für die Einrichtung von Fachunterrichtsräumen, für die Anschaffung von Lehr- und Lernmitteln sowie für die Beschaffung von Praktikumsplätzen und für die  Pflege der Kontakte zu den Betrieben verantwortlich war.

Auf dem Bild von links: Hans-Hermann Göbbert, Dietlind Oldewage-Strathmann, Birgitt Kathmann, Wilfried Bier, Heinrich Dahlskamp.

Wilfried Bier wurde in Bad Wildungen (Nordhessen) geboren. Nach dem Abitur und der anschließenden Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Waldeck studierte er die Fachrichtung „Wirtschaftspädagogik“ mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, betriebliche Finanzwirtschaft und Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Georg-August-Universität in Göttingen. Im Jahre 1978 schloss er dieses Studium mit dem akademischen Grad „Diplom-Handelslehrer“ ab. Sein Referendariat absolvierte Bier an der  Berufsbildenden Schule am Schölerberg in Osnabrück. Am  25.08.1980 trat er seinen Dienst an der BBS Diepholz in Diepholz an. Seit dieser Zeit unterrichtete er überwiegend in Fachklassen für Bankkaufleute, in Fachklassen für Einzelhandelskaufleute und Verkäufer, aber auch in den Berufsfachschulklassen im Bereich Wirtschaft und Verwaltung und im Beruflichen Gymnasium. Im Beruflichen Gymnasium unterrichtet er verstärkt seit dem Jahr 2002 das Fach Geschichte.  26 Jahre war Herr Bier zudem im Prüfungsausschuss für Verkäuferinnen und Verkäufer tätig. Nicht zuletzt engagierte er sich  neun Jahre als Mitglied im Lehrerpersonalrat der Schule.

Hans-Hermann Göbbert, geboren in Verden,  studierte  nach dem Abitur Bauingenieurwesen an der Fachhochschule Hannover, dem sich das Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen mit den Fächern Bauwesen sowie Wirtschaft und Gesellschaft an der Technischen Universität in Berlin anschloss. Anschließend absolvierte Göbbert den Vorbereitungsdienst für den Schuldienst am staatlichen Studienseminar in Oldenburg und an der Kerschensteiner Berufsschule in Delmenhorst.
Nach der 2. Staatsprüfung 1980 trat Göbbert seinen Dienst als Studienassessor an der BBS Diepholz  in Sulingen an. Der Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit lag  während der ersten zweieinhalb Jahrzehnte im Theorieunterricht des Berufsgrundbildungsjahres (BGJ) Bautechnik mit den Fächern Fachkunde, Fachrechnen und Fachzeichnen sowie Politik.
Nach dem Auslaufen des BGJ  übernahm Göbbert die Beschulung der Maurer-Auszubildenden. In dieser Funktion pflegte er stets intensive Kontakte zu den Ausbildungsbetrieben. Die enge Orientierung der Inhalte des Berufsschulunterrichtes an den Aufgabenstellungen in den Ausbildungsbetrieben waren ein beständiges Anliegen des Neu-Ruheständlers, um den angehenden Baufachleuten möglichst alltagstaugliche Kompetenzen mit auf den Berufsweg zu geben. Im Jahre 2005 wurde sein pädagogisches Wirken mit der Beförderung zum Oberstudienrat honoriert.

Aktivitäten, Personal ,

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks