Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Dez
18

Ein besonderer Adventskalender schmückt das Forum des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup

Beim Betreten des Klassenraumes der Fachoberschule Gesundheit und Soziales Klasse 12 fällt direkt auf, dass dieser Mittwoch im November kein normaler Schultag ist. Die Schülerinnen und Schüler unterhalten sich angeregt, es werden Weihnachtslieder gesummt und Kunstschnee, Glitzer und Perlen dominieren das Bild. Doch aus welchem Grund?
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen FOGS12 und Abi 11a gestalten einen Adventskalender für die Schule. Dieser Adventskalender soll in der Adventszeit die Pausenhalle dekorieren und eine vorweihnachtliche Stimmung erzeugen. Gleichzeitig soll der ursprüngliche Sinn des Adventskalenders, dessen Ursprünge sich bis ins 19. Jahrhundert zurück verfolgen lassen, selbstverständlich nicht vernachlässigt werden: Er soll die Wartezeit auf das Weihnachtsfest verschönern und anhand der noch nicht geöffneten Türchen kann abgelesen werden, wie lange es noch bis zum Fest dauert.


Dies sollte auch für die Schule umgesetzt werden. In Kleingruppen gestalteten die Schüler ein Plakat. Auf der Rückseite befindet sich lediglich die Nummer des Tages. Für die Vorderseite wurde das Oberthema „Ein göttlicher Moment“ festgelegt. Dieses Thema gibt den Schülern viele Freiheiten es zu interpretieren. Viele Schüler wollen besondere Momente in der Adventszeit darstellen, wie beispielsweise das Vorfinden der Geschenke im Nikolausstiefel oder das Beisammensein mit der Familie am Weihnachtsbaum. Andere Gruppen beziehen sich auf besondere Tagesereignisse. Eine Gruppe hat z. B. für den 5. Dezember, dem Tag der Zivilcourage, eine Fotostory gestaltet. Ihr göttlicher Moment ist die Erfahrung Hilfe zu erhalten. Andere Schülergruppen beziehen sich auf schöne Momente aus ihrem Leben. Hier findet sich beispielsweise ein Plakat, dass die Bedeutung von Musik im Leben der Schüler verdeutlicht.
Als eigenverantwortliches Projekt dreht jede Gruppe ihr Plakat an dem passenden Tag im Advent um, so dass es in der Schule schon früh morgens etwas zu entdecken gibt.


Mit sehr viel Kreativität und Engagement sind die Plakate von den beteiligten Klassen gestaltet worden. Neben Kunstschnee, Fotos und Glitzer kamen unter anderem auch Lichterketten zum Einsatz. „Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, oft werde ich auf das Projekt angesprochen, weil es positiv aufgefallen ist“, begeistert sich die Referendarin Melanie Kottig, die das Projekt ins Leben gerufen hat und nun betreut. Sie ist stolz auf die Schülerinnen und Schüler, weil sie mit „so viel Elan etwas wirklich Schönes geschaffen haben“. Großes Lob erhielt die Referendarin auch von ihrer Abteilungsleiterin Monika Müller.

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