Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Feb
17

Eindrücke aus der Welt des Praktikums

Die Plattform „wus-net“ ruft zu einem Fotowettbewerb für Schülerinnen und Schüler auf

Seit gut fünf Jahren gibt es die Plattform „wus-net“ im Internet, die Schülern ihre Suche nach Praktikums- und im optimalen Fall auch Ausbildungsplätzen erleichtern soll.
Von einem Fotowettbewerb erhoffen sich die Betrieber des Projekts nun einen wachsenden Bekanntheitsgrad sowie zusätzliche teilnehmende Betriebe.

Ab morgen können ehemalige und aktuelle Praktikanten Impressionen aus ihrer Zeit im jeweiligen Betrieb einschicken. „Wir wollen die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten aufzeigen“, nannte Heiner Gutschmidt von „wus-net“ eines der Hauptziele des Wettbewerbs. Seine Erfahrung hat gezeigt, dass viele Schüler nur sehr wenige Berufszweige kennen.

Die Bilder, auf denen Praktikanten bei der Arbeit abgebildet sind, werden dann in einer Leiste auf der Homepage veröffentlicht. Dabei sollen jeweils einige Erläuterungen stehen. Neben der Berufsbezeichnung können das auch spezielle Tätigkeiten sein.

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Sie rühren die Werbetrommel für den Fotowettbewerb von wus-net (v.l.): Celina Wilhelm, Heiner Gutschmidt, Johann Bodenstab und Linda Kowalski

Die Fotografien müssen in digitaler Form – zur Präsentation im Netz – und einmal gedruckt eingereicht werden. Diese doppelte Ausfertigung habe rechtliche Gründe erklärte Gutschmidt. In Papierform müssen die Jugendlichen ein Formular ausfüllen, auf dem auch die beschäftigende Firma ihr Einverständnis abgibt. Beifügen müssen die Teilnehmer dann noch die Fotografien, zum Vergleich mit den digital eingesandten.

„Wir haben 35 Schulen angeschrieben und sie mit Flyern ausgestattet“, sagt Linda Kowalski vom Landkreis Diepholz. Da die Zeit der Praktika demnächst in die heiße Phase gehe, wollen sie noch in diesen Tagen möglichst alle potentiellen Praktikanten erreichen. Aber auch diejenigen, die sich momentan im Praktikum befinden, oder die es in den letzten Monaten waren, dürfen mitmachen.

Unter allen Einsendungen verlosen die Veranstalter unter anderem hochwertige technische Geräte wie einen mp3-Player oder eine Digitalkamera, aber auch Gutscheine für den örtlichen Handel. „Es gibt keine Prämierung, da wir keine Wertigkeit schaffen wollen“, macht Heiner Gutschmidt deutlich. So haben alle Teilnehmer die gleichen Chancen, egal wie ihre Kenntnisse im Bereich der Fotografie sind. Bislang sind neben den meisten Schulen des Kreises auch mehr als 1500 Betriebe mit der Organisation vernetzt.

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