Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Mrz
07

Eine Exkursion des Beruflichen Gymnasiums zur Bremer Rolandmühle

Am 12. Februar 2013 haben wir, die BGÖ 11, die Bremer Rolandmühle besichtigt. Dort haben wir eine Führung über Entstehung, Entwicklung und Verarbeitung des Mehles bekommen. In dem Einleitungsfilm bekamen wir einen Einblick über die Rolandmühle und zwar:
Seit über 100 Jahren wird in der Rolandmühle in Bremen Getreidemahlerzeugnisse hergestellt. Die Bremer Rolandmühle ist ein Familienunternehmen in der sechsten Generation und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter, die in den Bereichen Getreideeinkauf, Getreidelagerung, Produktion, Logistik, Qualitätssicherung und Service arbeiten. Im Jahre 1897 wurde die „Rolandmühle“ als Dampfmühle im neu konstruierten Bremer Fabrikhafen gebaut. Die Rolandmühle ist eine der größten und modernsten Getreidemühlen in ganz Deutschland. Sie steht damals wie heute für höchste Qualität. Das Roland Mehl wird in verschiedenen Ausmahlungsgraden hergestellt, aber die höchste Produktionszahl ist die Typenzahl 550 produziert. Es werden pro Jahr ca. 360.000 Tonnen Weizen und Roggen zu Mehlprodukten für Bäckerhandwerk und Industrie verarbeitet. Außerdem werden Mehle und viele weitere Mahlprodukte auf spezielle Kundenwünsche produziert. Trotz der Zerstörung großer Teile der Mühle im Jahre 1979 durch eine verheerende Mehlstaubexplosion wurde die Bremer Rolandmühle unter Berücksichtigung der modernsten Sicherheitstechniken wieder aufgebaut.


Bei der Führung durch das Unternehmen „Rolandmühle“ standen die hygienischen Maßnahmen im Vordergrund mit Schutzkleidung und Hygienehaube. Nun konnten wir die einzelnen Bereiche der Mehlverarbeitung besichtigen. Die erste Station war die maschinelle Abfüllung des Mehls in verschiedenen Verpackungsgrößen und den unterschiedlichen Ausmahlungsgraden. Die zweite Station war eine Verarbeitungs- und Herstellungsbäckerei für Testzwecken von Mehlen. In der dritten Station wurden uns auf mehreren Etagen das Sichten des Mehles vorgeführt. Am Ende der Besichtigung hatte man Gelegenheit die dort hergestellt Brote mit Käse- und Wurstaufstrich zu probieren.
Leider war das Fotografieren in der Mühle nicht erlaubt. Man hatte Angst vor einer erneuten Mehlstaubexplosion.
Meike Asmus und Isabell Meyer

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