Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Mai
08

Neun Jahre Rudern im Fach- bzw. Beruflichen Gymnasium

Es war einmal das Schuljahr 2005/06, da sprach Herr Kluge, Sportlehrer im Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup in Diepholz, mit dem damaligen Leiter des Fachgymnasiums über die Möglichkeit, einen Sportkurs Rudern anbieten zu können. Zum Einen wäre Rudern aus pädagogischer Sicht hervorragend geeignet den Charakter der Studierenden zu stärken, zum Anderen seien die Möglichkeiten geradezu hervorragend geeignet und die Kommunikationswege kurz, da Frau Oldewage-Strathmann im Vorstand der Rudersparte der SG-Diepholz sei wie auch als Lehrerin im BBZ tätig. Und mit dem gemeinsamen Engagement aller Seiten gelang es schließlich, den von da an immer gut besuchten Ruderkurs im Jahr 2005 zu starten. Der Ansturm war so groß, dass es nötig war einen zweiten Kurs im zweiten Halbjahr anzubieten und den in zwei Gruppen aufzuteilen.


Als besonderes Highlight des Ruderkurses 2006/07 ist sicherlich zu sehen, dass sich neben anderen auch die Rennruderin Kim Vullriede anmeldete, die natürlich den Ruderkurs als Beste abschloss und danach auch weiter in den nächsten Kursen mithalf zu schulen. Es änderte sich auch in den folgenden Jahren kaum etwas am Ansturm, doch immer war eine helfende Hand vom Ruderverein erreichbar und verlässlich zur Stelle, wenn es galt: Das Berufliche Gymnasium macht wieder einen Ruderkurs. Neben Kim Vullriede wie gesagt waren es besonders Paul Günzel und Wolfgang Seher, die sich mit Rat, Tat und Zeit in die Ruderausbildung einbrachten.

Und gerudert wurde fleißig, zumeist mit einer handbreit Wasser unter dem Kiel, was leider nicht in allen Jahren auf der Lohne möglich war. Was leider auch einmal gesagt werden muss ist: Wegen starkem Wellengang und Wind sind zwei der Kurse aus Sicherheitsgründen vorzeitig beendet worden, da es auf dem Dümmer nicht mehr möglich war gefahrenfrei mit Anfängern zu rudern und die Lohne z. T. mit Blaualgen bedeckt und der Wasserstand keine handbreit mehr unter dem Kiel hoch war. Hatte man die Gig auf die Lohne gesetzt und ist selbst eingestiegen saß man einfach nur fest im Schlamm. Doch zumeist war Rudern auf der Lohne möglich, ob bei Regen oder Wind, oder Temperaturen, die an den Gefrierpunkt heranreichten.

Mit ca. zwei Ruderkursen pro Jahr konnten wir vielen Schülern unseren schönen Dümmer-See – zweitgrößter Binnensee Niedersachsens – und das Fließgewässer Lohne näher bringen und die Region als Sport-, Freizeit- sowie als Naturschutzgebiet präsentieren.

Größter Dank gilt Frau Dietlind Oldewage-Stratmann für die Zusammenarbeit in den vielen anstrengenden aber gleichzeitig auch schönen Stunden, die dann auch gern einmal erst nach 20 Uhr beendet wurden.

In diesem Sinne wünscht das Berufliche Gymnasium der Ruderabteilung in der SG Diepholz noch viele schöne und was sich im Rudern sicherlich nicht ausschließen lässt auch anstrengende Stunden. Ich bedanke mich im Namen aller Schülerinnen und Schüler sehr für die freundschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit, die ich gerne vorbildlich nennen möchte.

Volker Kluge

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