Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Nov
11

Pflicht zum Blick nach vorn-Feierstunde anlässlich 20 Jahre Berufsfachschule Altenpflege

Feierlichkeiten anlässlich 20 Jahre Berufsfachschule Altenpflege im Mittelzentrum: Stellvertretender Landrat Ulf Schmidt bescheinigte dem Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup (BBZ) am Schulort Sulingen Mittwochabend „anspruchsvolle Ausbildung“. Schmidt gab sich Mühe, die frohe Kunde zurückzuhalten, die der Fachausschuss für Bildung und Kultur des Landkreises Diepholz erst kurz zuvor während seiner Sitzung in der Carl-Prüter-Oberschule in Sulingen per Empfehlung auf den Weg gebracht hatte: das Angebot am Schulort Sulingen soll um eine Fachschule für Heilerziehungspflege ergänzt werden.

Der Stellvertretende Landrat sprach mit Blick auf die Investitionen, die der Landkreis für den BBZ-Schulort Sulingen vorgesehen hat, von einer Verpflichtung für Lehrerkollegium und Schulleitung, aber genauso für den Schulträger Landkreis, „nach vorne zu gucken“.

Schulleiterin Birgitt Kathmann und Stellvertreter Heinrich Dahlskamp scheinen den Blick in die Zukunft nicht zu scheuen, nicht zuletzt im Wissen um das Fundament, dass ehemalige und aktuelle (Lehrer-)Kollegen mit inzwischen  50 kooperierenden Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenpflege gelegt hatten. Kathmann mit Blick auf die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Altenpflege: „Viele haben den beruflichen Aufstieg geschafft und sind heute in Führungspositionen tätig, etwa in der Leitung von Einrichtungen, von Pflegedienst oder Wohnbereichen, einige auch als Qualitätsbeauftragte.“

Viktor Geweiler, Schüler des Abschlussjahrganges 2006 der Berufsfachschule Altenpflege des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup am Schulort Sulingen, ist heute als Stellvertretender Pflegedienstleiter der Sozialstation Sulingen tätig.  Gemeinsam mit Marika Alashvili, Schülerin im zweiten Ausbildungsjahr, plauderte Geweiler aus dem Schulalltag bescheinigte den Lehrkräften und Ausbildern ein Höchstmaß an Kompetenz, was Marika Alashvili bestätigte. „Lehrer sollten bei Nachfragen für Ihre Schüler da sein: und das klappt hier gut.“ Den Pflegeberufen sagen beide eine „rosige Zukunft“ voraus. Geweiler: „Die Menschen, die gepflegt werden müssen, werden immer mehr. In der Branche gibt es Arbeit. Die Branche hat Zukunft. Marika Alashvili gab den Vertretern des Schulträgers Wünsche mit auf dem Weg: In die Infrastruktur der schule müsse investiert werden. „Schön wären Computer im Unterricht, die auch funktionieren.“

Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung hatten mit Carmen Schilling und Jürgen Meyer Lehrkräfte des Berufsbildungszentrums übernommen. Den Festvortrag hielt Malte Spitzer, Referatsleiter aus dem niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

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