Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Feb
01

Rudolf Sieck wurde in den Ruhestand verabschiedet

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete der Schulleiter des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup Hans-Joachim Jacke die nebenberufliche Lehrkraft Herrn Rudolf Sieck aus dem aktiven Schuldienst.Herr Rudolf Sieck wurde am 01. Dezember 1943 in Diepholz geboren. Nach erfolgreich absolviertem Besuch der Realschule bildete ihn sein Vater die ersten 2 Jahre der dreijährigen Ausbildung zum Landwirt auf dem elterlichen Betrieb aus.

Auf dem Foto (von links): Johann Bodenstab, Helga Müller, Christa Sieck, Rudolf Sieck, Hans-Joachim Jacke, Heinrich Dahlskamp.

Anschließend besuchte Herr Sieck  zuerst die einjährige Fachschule Agrarwirtschaft um im Anschluss daran die sogenannte Fremdlehre zum Landwirt mit anschließender Gehilfenprüfung abzulegen.

Ständig bestrebt nach Fort- und Weiterbildung schloss sich in Osnabrück der Besuch der Fachhochschule mit dem Abschluss „Diplom-Agraringenieur“ an. Anschließend absolvierte er zusätzlich die Meisterprüfung.

Die Einführung des Berufsgrundbildungsjahres Agrarwirtschaft führte dazu, dass Herr Sieck ab August 1983 als nebenberufliche Lehrkraft an der BBS Diepholz (heute Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup) eingestellt wurde.

Im Bereich „produktionstechnische Grundtätigkeiten“ vermittelte der Vater einer Tochter in souveräner Weise seine Fertigkeiten und Kenntnisse im Laufe seiner Dienstjahre an 140 Schülerinnen und Schüler. Unterstützt durch seine Ehefrau Christa sah Herr Sieck seine Aufgabe jedoch nicht nur in der Vermittlung landwirtschaftlicher Grundtätigkeiten. Er förderte und unterstützte die jungen Menschen, indem er ihnen eine besondere Beschulung mit Familienanschluss bot. Bei den gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten konnte zum Beispiel so manche Benimmregel vermittelt werden. Die soziale Begleitung durch das Ehepaar Sieck war somit eine gute Vorbereitung auf die anschließenden Lehrjahre, in denen die Auszubildenden in der Landwirtschaft im Betrieb des Ausbilders in die Familie integriert sind.

Mehr als zwei Drittel der jungen Menschen, die Rudolf Sieck unter „seine Fittiche“ nehmen durfte, sind inzwischen selbst als Ausbilder tätig und sprechen voller Lob über „ihren Rudolf“. So mancher Kontakt ist bis in die heutige Zeit erhalten geblieben.

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