Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Jan
14

Vom guten Gefühl, anderen zu helfen. Gelebte Solidarität am Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup am Schulort Sulingen.

„Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir zum Überleben das Blut eines anderen Menschen brauchen. Jeder von uns. Sei es durch einen Unfall, eine Krankheit oder eine Operation. Allein in Deutschland werden pro Tag durchschnittlich 15.000 Blutspenden benötigt. Dann zählt jede freiwillige Blutspende.“ Diese Behauptung stellten vor acht Jahren Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Altenpflege am Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup am Schulstandort Sulingen im Unterricht auf. Fachlehrerin und Abteilungsleiterin Helga Müller nahm diese Gedanken zum Anlass, mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes einen Blutspendetermin von Schülern für Schüler in den Räumen des BBZ in der Bogenstraße in Sulingen zu initiieren. Inzwischen ist diese Aktion als regelmäßig wiederkehrender Termin im Jahresplan der Berufsfachschule Hauswirtschaft, die für das anschließende leibliche Wohl der Blutspender verantwortlich zeichnet, fest verankert.

Blutspendern ist das Verfahren bereits bekannt. Wer jedoch zum ersten Mal spenden wollte oder noch nicht ganz entschlossen war, hatte viele Fragen an das Team der Klasse 2 der Berufsfachschule Pflegeassistenz. Kompetent informierten sie die Erstspender, dass ihre Spende neben dem guten Gewissen, mit ihrem Blut anderen zu helfen, weitere Vorteile hat:

1 So kommen sie zusätzlich kostenlos in den Genuss, ihr Blut auf evtl. in ihnen schlummernde ansteckende Krankheiten untersuchen zu lassen.
2 Blutspenden trainiert nachweislich die Gesundheit! Der Spenderkörper reagiert auf die Blutspende, indem er das gespendete Blut nachbildet. Dies stärkt das Blutsystem.
3 Regelmäßiges Blutspenden reduziert das Risiko für gefährliche Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle.
4 Mit seiner Blutspende erhält der Blutspender eine kostenlose Blutdiagnostik. Wer regelmäßig am Blutspenden teilnimmt, hat dadurch die Sicherheit, dass Erkrankungen wesentlich früher erkannt werden können.

Den Schülerinnen und Schülern der Klassen 2 und 3 der Berufsfachschule Altenpflege, die sich derzeit im Praxiseinsatz in den Pflegeeinrichtungen befinden, musste Frau Müller im Vorfeld zusagen, dass sie im kommenden Durchlauf wieder „zum Blut“ gebeten werden.

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