Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Jan
31

Wege ins Berufsleben-Informationsveranstaltung im Berufsbildungszentrum

DIEPHOLZ (ma) Bis in die Abendstunden waren die Räume des Berufsbildungszentrums (BBZ) Dr. Jürgen Ulderup und das Theater hell erleuchtet. 200 Eltern und Schüler kamen zu einem Informations- und Beratungsabend der Fachoberschule Wirtschaft und Technik; über mangelndes Interesse klagte Oberstudienrat Markus Wübbelmann nicht.
Zunächst war der Abend den Realschülerinnen und -schülern des Jahrgangs zehn gewidmet, denen nach Realschulabschluss mehrere berufsbezogene Schulformen auf dem Weg ins Berufsleben offen stehen. Eine ist die Fachoberschule Wirtschaft und Technik unter dem Dach des Berufsbildungszentrums. Hans-Joachim Jacke, Schulleiter des BBZ, schickte Begrüßungsworte voraus, bevor die Bereichsleiterinnen Stephanie Rudolph (Technik) und Nicole Kracke (Wirtschaft) über Ziele, Organisation und Voraussetzungen sprachen.
Die Fachoberschule setzt sich das Ziel, neben der hohen Berufspraxis die Allgemeinbildung zu stützen, sodass Absolventen nach der zwölften Klasse die allgemeine Fachhochschulreife erlangen. Damit können sie an Fachhochschulen studieren.

Die Bereichsleiterinnnen Nicole Kracke (links, Wirtschaft) und Stephanie Rudolph (Technik), informierten über die Fachoberschule am BBZ Dr. Jürgen Ulderup. Foto: Ahrenshop

Auf diese Kombination baut die Stundentafel, die einen berufsübergreifenden und berufsbezogenen Lernbereich zusammenführt; es wird auch Englisch, Deutsch oder Mathematik unterrichtet – in Klasse elf an zwei Tagen in der Woche. Drei Tage entfallen auf das Praktikum im Betrieb, wo die Schüler in der Regel 24 Stunden pro Woche arbeiten.
Die Allgemeinbildung rückt im Lehrplan der zwölften Klasse in den Vordergrund, wo die Schüler fünf Tage Unterricht haben.
Stephanie Rudolph und Nicole Kracke erklärten, was jemand mitbringen muss, der die Fachoberschule besuchen möchte: einen Realschulabschluss mit mindestens Durchschnittsnote drei und Note drei in zwei Hauptfächern sowie einen Praktikantenvertrag mit geeignetem Betrieb. Bis zum 20. Februar müssen sich Schülerinnen und Schüler auf der Internetseite des BBZ angemeldet haben.
Nach der Information berieten Abteilungsleiter und weitere Lehrer der Fachoberschule die Interessierten in den Räumen des BBZ. Alternativen gibt es freilich auch: Die Fachoberschule gehört zu den sechs Schulformen und Bildungsgängen, die unter dem Dach des BBZ Dr. Jürgen Ulderup stehen. Dazu zählen Fachschule, Berufliches Gymnasium, Berufsschule, Berufsfachschule und Berufseinstiegsschule.

Bericht: Diepholzer Kreisblatt (28.01.2011)

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