Berufsbildungszentrum Dr. Juergen Ulderup
Nov
29

Zwei nebenberufliche Lehrkräfte des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup wurden verabschiedet

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in Sulingen verabschiedeten der Schulleiter des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup, Oberstudiendirektor Hans-Joachim Jacke, sein Stellvertreter, Studiendirektor Heinrich Dahlskamp und die Abteilungsleiterin, Studiendirektorin Helga Müller, zwei nebenberufliche Lehrkräfte der Abteilung Agrarwirtschaft aus dem aktiven Schuldienst.
Herr Heino Andreas, geboren am 20. August 1946 in Bremen, absolvierte nach erfolgreichem Besuch der Realschule die Ausbildung zum Landwirt. Um den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb kompetent weiterführen und zusätzlich noch aus betriebswirtschaftlicher Sicht zahlenmäßig  durchleuchten zu können, absolvierte er 1972 die Meister-prüfung. Seit dieser Zeit wurden  allein 25 Auszubildende auf dessen Betrieb in Apelstedt zum Landwirt bzw. zur Landwirtin ausgebildet.

Auch Herr Wilfried Hoeft, geboren am 25. April 1948 in Bramstedt, erlernte den Beruf des Landwirtes. Neben der Rinderzucht ist er noch immer kompetenter Ansprechpartner und Berater in Sachen Mais.

Die Einführung des Berufsgrundbildungsjahres Agrarwirtschaft mit stetig steigenden Schülerzahlen und damit fehlenden landwirtschaftlichen Betrieben für die fachpraktische Ausbildung führte dazu, dass Herr Andreas ab August 1979 und Herr Hoeft ab August 1980 als nebenberufliche Lehrkräfte an der BBS Diepholz (heute Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup) in den Schuldienst des Landes Niedersachsen eingestellt wurden.

Auf dem Foto von links: Hans-Joachim Jacke, Angelika Andreas, Heino Andreas, Wilfried Hoeft, Helga Müller, Heinrich Dahlskamp.

Nicht nur im Bereich „produktionstechnische Grundtätigkeiten“ vermittelten die beiden „Pensionäre“ in souveräner Weise ihre Fertigkeiten und Kenntnisse im Laufe ihrer Dienstjahre an viele  Schülerinnen und Schüler.

Unterstützt durch ihre Ehegattinnen Angelika Andreas und Helga Hoeft sahen beide ihre Aufgabe nicht nur in der Vermittlung landwirtschaftlicher Grundtätigkeiten. Sie förderten und unterstützten die jungen Menschen, indem sie ihnen eine besondere Beschulung mit Familienanschluss boten. Bei den gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten zum Beispiel konnte so manche Benimmregel vermittelt werden. Die soziale Begleitung auf den Praxisbetrieben war somit eine gute Vorbereitung auf die anschließenden Lehrjahre, in denen grundsätzlich die Auszubildenden in der Landwirtschaft in den Familien der Ausbilder integriert sind.

So mancher Kontakt ist bis in die heutige Zeit erhalten geblieben.

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