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Berufsausbildung – Maschinen- und Anlagenführer_in (MA)
Während der Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer arbeitest Du in industriellen Produktionsbetrieben unterschiedlicher Branchen und lernst dort Maschinen und Anlagen kennen.
Auf einen Blick
Ausbildungsart:
Beruf im Dualen System (Ausbildung im Betrieb, Berufsschule)
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Prüfung:
Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes hast Du zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung und am Ende der Ausbildung eine schriftliche sowie praktische Abschlussprüfung.
Berufsschule:
Der Schulbesuch erfolgt in Blockunterricht. Das heißt, die Schülerinnen und Schüler sind wochenweise in der Berufsschule. Siehe auch Blockpläne.
Informationen und Aufnahmevoraussetzungen - was brauchst Du?
Besonders wichtig ist in diesem Beruf Sorgfalt. Besonders dann, wenn Produktionsmaschinen eingestellt werden oder Du diesen Prozess überwachen musst, ist ein hohes Maß an Sorgfalt sehr wichtig. Du solltest also diese Eigenschaft unbedingt mitbringen. Da es sich hierbei um eine technische Ausbildung handelt, ist es natürlich unabdingbar, dass du Physikkenntnisse mitbringst und Interesse an Technik und Werken zeigst. Denn andernfalls wäre die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer wohl nicht unbedingt etwas für dich. Dafür brauchst Du sonst keine besondere Schulbildung, ein Hauptschulabschluss reicht vollkommen aus, damit Du Dich für die Ausbildung bewerben kannst.
Hast Du dann mit einem Betrieb einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen, kannst Du Dich über das Online-Anmelde-Portal bei der BBZ-Ulderup anmelden.
Inhalte - was machen wir?
Doch was genau wirst Du eigentlich lernen? Was machst Du in deinem Beruf? Als Maschinen- und Anlagenführer bist Du, wie der Name schon sagt, hauptsächlich für Maschinen und Anlagen verantwortlich. Das heißt, dass Du sie ein- und umrüstest und sie bedienst – häufig auch mehrere gleichzeitig. Dafür bereitest Du auch Betriebsabläufe vor, überprüfst Maschinenfunktionen und nimmst Maschinen in Betrieb. Und damit alles glatt läuft und die Maschine nicht nach dem ersten Durchgang schlapp macht, musst Du natürlich auch ständig den (Produktions-) Prozess überwachen. Und welche Maschinen sind das? In der Regel handelt es sich dabei um sehr schwere, große Maschinen. Du arbeitest also hauptsächlich in der Nahrungsmittelindustrie oder natürlich der Metallindustrie, Textilindustrie oder Druckindustrie – überall da, wo große Maschinen eingesetzt werden, um uns die Arbeit zu erleichtern.
Abschlussmöglichkeiten - wie?
Nach 2 Jahren erhältst Du Dein Zeugnis und erwirbst in der Regel den Berufsschulabschluss. Mit dem Bestehen der schriftlichen und praktischen Prüfung im Betrieb bekommst Du den Facharbeiterbrief.
Und danach? Ein Ausblick ...
Die abgeschlossene Berufsausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer kannst Du im dritten und vierten Ausbildungsjahres im Schwerpunkt Metalltechnik/Kunststofftechnik in einem der folgenden Ausbildungsberufe fortsetzen:
- Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik
- Feinwerkmechaniker
- Fertigungsmechaniker
- Industriemechaniker
- Werkzeugmechaniker
- Zerspanungsmechaniker
Beschulungsort
Die Beschulung findet am Schulstandort Diepholz statt.

