Ende letzten Jahres entschlossen sich zwölf Industriekaufleute, drei Bürokaufleute, ein Einzelhandelskaufmann und zwei Industriemechaniker sich auf das von der EU geförderte Projekt „Erasmus+ Praktikum“ zu bewerben. Nach erfolgreicher Bewerbung mit Lebenslauf, Motivationsschreiben, Bewerbungsformular und Interview in englischer Sprache folgte nun der ereignisreiche Aufenthalt in der Region um Torbay in Südengland.
Ziel des „Erasmus+ Praktikum“ Programms ist es, Schülern in der dualen Ausbildung die Möglichkeit zu geben, internationale Berufserfahrungen zu erwerben. Dieses Auslandspraktikum bildet somit einen besonderen Teilabschnitt während ihrer Berufsausbildung.
Außerdem gebe es keinen besseren Weg, sein Englisch zu testen und zu verbessern, als dies vor Ort mit „Native Speakern“ bzw. Muttersprachlern zu tun, konstatieren die Initiatoren des Projekts. Neben dem primären Ziel der Verbesserung der Sprache ist es Herrn Willenborg, als Koordinator des Praktikums am BBZ Dr. Jürgen Ulderup, insbesondere wichtig, dass die Schüler auch im Umgang mit englischsprachigen Kollegen selbstbewusster werden.
Schließlich müssen die Teilnehmer, deren Mindestalter 18 Jahre ist, lernen, sich in einem fremden Umfeld zu Recht zu finden. „They are getting out of their comfort zone!“ so Willenborg. Letztendlich sind die Schüler dazu gezwungen, Englisch zu sprechen, und zwar nicht nur während ihrer Arbeit vor Ort, sondern auch privat in ihren Gastfamilien.
Neben der Verbesserung der Sprachkompetenz leistet das Praktikum somit auch einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung der Auszubildenden.
„Das Praktikum in England war eine einmalige Lebenserfahrung“ fassten die Teilnehmer ihre Erlebnisse und Eindrücke bei ihrer Rückkehr nach Diepholz einhellig zusammen.
Die Möglichkeit des Auslandspraktikums soll den Auszubildenden des Berufsbildungszentrums auch 2018 wieder gegeben werden.



