Der Zoo Osnabrück setzt auf erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Geothermie und Wärmerückgewinnung. Auch Regenwassernutzung und optimierte Filteranlagen für Aquarien und Becken tragen zu mehr Energie- und Ressourceneffizienz bei. Gemeinsam mit der Stadt Osnabrück wird der Schölerberg schrittweise wieder aufgeforstet, nachdem große Teile des alten Baumbestands durch Klimafolgen verloren gingen.
Beim Thema Tierhaltung und Ernährung steht Nachhaltigkeit ebenfalls im Fokus: Luzernen und andere Futtermittel werden sorgfältig eingekauft, um Qualität und Tiergesundheit zu sichern. Auch der gesamte Einkauf – von Futter über Materialien bis zur Gastronomie – wird Schritt für Schritt auf nachhaltige Lieferketten umgestellt. Eine neue Quarantänestation befindet sich derzeit in der Planung, um künftig höchste Standards in Tiergesundheit und Biosicherheit zu gewährleisten.
Darüber hinaus gewährte der Zoo spannende Einblicke in seine betriebswirtschaftlichen Strukturen: Themen wie Personalplanung, die Umgestaltung von Bereichen und das Umdenken von Anteilen innerhalb rechtlicher Unternehmensformen verdeutlichten, wie dynamisch sich der Zoo als modernes Wirtschaftsunternehmen weiterentwickelt.
So wurde an diesem Nachmittag deutlich: Nachhaltigkeit im Zoo Osnabrück bedeutet weit mehr als Tierpflege – sie ist ein gelebtes Zukunftsversprechen.